Eigentlich genügt eine einzige Gitarre. Doch jede besitzt ihren eigenen Klang und ihr ganz besonderes Spielgefühl. Genau darin liegt der Reiz: verschiedene Gitarren zu spielen, ihre feinen Unterschiede immer wieder neu zu entdecken und je nach eigener Stimmungslage ihren individuellen Charakter zu erleben.
Aria Model A549 Acoustic Guitar
Aria A-549 Konzertgitarre (ca. 1975)
Hersteller: Aria, Modell-Nr.: A-549, Serien-Nr.: 1xx, Baujahr: ca. 1975,
Länge: ca. 100 cm, Breite: ca. 37 cm, Höhe: ca. 12 cm, Gewicht: ca. 1,4 kg
Klassische Konzertgitarre aus der Mitte der 1970er-Jahre mit typischer Bauweise und ausgewogenem, warmem Klangbild.
Instrumente dieser Zeit zeichnen sich oft durch eine solide Verarbeitung und ein angenehmes Spielgefühl aus.
Weitere Informationen zum Hersteller und zur Geschichte der Marke finden sich in den folgenden Quellen.
Elektro-akustische Westerngitarre der Pursuit-Serie von Breedlove in Dreadnought-Bauform mit Soft Cutaway.
Die Decke aus Adirondackfichte sorgt für eine hohe Dynamik und direkte Ansprache, während Boden und Zargen aus Java-Ebenholz
einen klaren, strukturierten Klang mit prägnanten Höhen und stabilem Bassfundament unterstützen.
Ausgestattet mit Mini 15:1 Chrom-Mechaniken, Palisandergriffbrett und dezenten Centered-Dot-Einlagen.
Insgesamt ergibt sich ein ausgewogener, transparenter Klang mit guter Projektion und vielseitigem Einsatzbereich.
Weitere Informationen zu Bauweise, Materialien und Konzept der Pursuit-Serie finden sich auf der Herstellerseite.
Elektro-akustische Taylor 526e Natural All Mahogany
Boden & Zargen: Tropisches Mahagoni
Decke: Tropisches Mahagoni
Kopfplatten-Overlay: Ebenholz
Lackierung: Hochglanz mit satiniertem Hals
Rosette: Einlagiger Ivoroid-Ring
Hals: Tropisches Mahagoni
Griffbrett: Ebenholz
Steg: Ebenholz
Sattel/Stegeinlage: Tusq
Anzahl Bünde: 20
Mechaniken: Chrom
Elektronik: Taylor Expression System
Modellnummer 526e
Die erste Ziffer identifiziert die Serie (500er-Serie).
Jede Serie unterscheidet sich durch die verwendeten Hölzer für Boden und Zargen sowie durch Ausstattung und Details.
Die zweite Ziffer gibt an, ob es sich um eine 6- oder 12-saitige Gitarre handelt und welche Deckenholzart verwendet wird.
Eine „2“ steht für eine 6-saitige Gitarre mit Hartholzdecke (hier Mahagoni).
Die dritte Ziffer beschreibt die Korpusform: 6 = Grand Symphony.
Der Buchstabe „e“ kennzeichnet ein Modell mit integrierter Elektronik.
Weitere Informationen zur 500er-Serie, zur Bauweise sowie zur Modellbezeichnung finden sich auf der Herstellerseite.
1994 Fender USA Eric Clapton Signature Stratocaster “Blackie”
Fender Stratocaster
Seriennummer: SE918..., Made in USA, 1994 – Eric Clapton Signature Stratocaster „Blackie“.
Das Präfix „SE“ steht für die Signature-Serie und wurde bei frühen Eric-Clapton-Modellen in den USA verwendet.
Die nachfolgende Ziffer verweist auf die Produktion in den frühen 1990er-Jahren, während die restliche Nummer
der fortlaufenden Serienfertigung dient.
Klassisches Stratocaster-Design mit Erle-Korpus und einteiligem Ahornhals im Soft-V-Profil.
Ausgestattet mit 22 Medium Bünden (Refret durch Bigfoot-Guitars), Dot-Inlays, 12″ Griffbrettradius und einer Sattelbreite von 43 mm.
Drei Fender Lace Sensor Pickups, 5-Wege-Schalter sowie die aktive Elektronik mit Volume, TBX-Tone-Control und Mid-Boost
ermöglichen einen vielseitigen, dynamischen Klang zwischen Vintage-Charakter und moderner Durchsetzungskraft.
Ergänzt wird das Setup durch ein synchronisiertes Fender-Tremolo, Vintage-Mechaniken sowie eine schwarze Lackierung.
Gewicht ca. 3,5 kg, inklusive Fender Tweed Case.
Weitere Informationen zum Modell, zur Stratocaster-Bauweise sowie zum Eric-Clapton-Signature-Modell finden sich in den folgenden Quellen.
Die Studio entspricht in Konstruktion und Klang weitgehend der Standard, ist jedoch bewusst schlichter gehalten.
Im Gegensatz zu höherwertigen Modellen fehlen dekorative Elemente wie die cremefarbene Einfassung von Korpus und Griffbrett,
und auch die verwendeten Hölzer zeigen meist eine weniger auffällige Maserung.
Der Fokus liegt hier klar auf Funktion, Spielbarkeit und Klang statt auf optischem Zierrat.
Die Studio wurde 1983 eingeführt, um ein preisgünstigeres Modell innerhalb der Les-Paul-Reihe anzubieten.
Die Bezeichnung verweist darauf, dass im Tonstudio – wo der Klang im Vordergrund steht – auf aufwendige
Verzierungen verzichtet werden kann.
Gerade diese reduzierte Ausführung macht für viele Musiker den Reiz aus, da sie sich auf das Wesentliche konzentriert:
Spielgefühl und Klang.
Weiterführende Informationen zur Les Paul sowie Details zum Modell und Hersteller finden sich in den verlinkten Quellen.