Transistor – Aufbau, Funktion und Anwendung
Aktiver Schalter und Verstärker der Elektronik
Autor: Wolfgang Lessat
Originalquelle:
lessat.net
https://lessat.net/technik/elektronik/grundlagen/transistor
Was ist ein Transistor?
Der Transistor ist das zentrale aktive Bauelement der modernen Elektronik. Er wurde 1947 von William Shockley, John Bardeen und Walter Brattain bei den Bell Laboratories entwickelt und bildet die Grundlage nahezu aller heutigen elektronischen Systeme. Die drei Forscher erhielten dafür 1956 den Nobelpreis für Physik.
Der Name Transistor setzt sich aus den englischen Begriffen transfer (übertragen) und resistor (Widerstand) zusammen. Er beschreibt das Grundprinzip: Ein kleines Steuersignal kontrolliert den Stromfluss in einem größeren Stromkreis.
Transistoren treten in zwei grundlegenden Bauformen auf:
- Bipolartransistor (BJT) stromgesteuert, nutzt Elektronen und Löcher als Ladungsträger
- Feldeffekttransistor (FET / MOSFET) spannungsgesteuert, arbeitet mit einem Ladungsträgertyp
Beide Transistortypen können sowohl als Schalter als auch als Verstärker eingesetzt werden. Welche Bauform verwendet wird, hängt unter anderem von der Ansteuerung, der Eingangsimpedanz und dem gewünschten Einsatzbereich ab.
Aufbau des Bipolartransistors
Der Bipolartransistor besteht aus drei aufeinanderfolgenden, unterschiedlich dotierten Halbleiterzonen. Je nach Anordnung dieser Zonen unterscheidet man:
- NPN-Transistor: n-dotiert – p-dotiert – n-dotiert
- PNP-Transistor: p-dotiert – n-dotiert – p-dotiert
Der NPN-Typ ist in der Praxis deutlich verbreiteter. Jede der drei Zonen besitzt einen eigenen Anschluss:
Die Basis ist bewusst extrem dünn gehalten (wenige Mikrometer). Dadurch können die meisten Ladungsträger, die vom Emitter eingespeist werden, die Basis durchqueren und zum Kollektor gelangen, ohne in der Basis zu rekombinieren. Nur ein kleiner Teil fließt als Basisstrom ab und genau das ermöglicht die Stromverstärkung.
Merke: Ein kleiner Basisstrom steuert einen deutlich größeren Kollektorstrom.
Zwischen Emitter und Basis sowie zwischen Basis und Kollektor befinden sich jeweils p-n-Übergänge. Im Normalbetrieb wird der Basis-Emitter-Übergang in Durchlassrichtung und der Basis-Kollektor-Übergang in Sperrrichtung betrieben.
Funktionsweise des BJT
Der Bipolartransistor ist stromgesteuert: Ein kleiner Basisstrom \( I_B \) steuert einen deutlich größeren Kollektorstrom \( I_C \). Das Verhältnis beider Ströme bezeichnet man als Gleichstromverstärkung \( \beta \) (auch \( h_{FE} \)):
| \( I_C \) | Kollektorstrom |
| \( I_B \) | Basisstrom |
| \( \beta \) | Stromverstärkung (typisch 50 … 500) |
Merke: Ein kleiner Basisstrom steuert einen großen Kollektorstrom.
Die Ströme addieren sich am Emitter:
Damit ein NPN-Transistor leitet, muss die Basis-Emitter-Spannung etwa \( 0{,}6 \ldots 0{,}7\,\mathrm{V} \) erreichen. Erst dann wird der Basis-Emitter-p-n-Übergang leitend.
Liegt die Spannung darunter, sperrt der Transistor praktisch vollständig.
Betriebszustände
Je nach Ansteuerung arbeitet der BJT in einem von drei Bereichen:
Kennlinien und Arbeitspunkt
Das Verhalten eines Bipolartransistors wird durch Kennlinienfelder beschrieben. Besonders wichtig ist das Ausgangskennlinienfeld: Es zeigt den Kollektorstrom \( I_C \) in Abhängigkeit von der Kollektor-Emitter-Spannung \( U_{CE} \), jeweils für unterschiedliche Basisströme \( I_B \).
Ausgangskennlinienfeld eines NPN-Transistors (mit typischen Beispielwerten)
Im Schaltbetrieb wird der Transistor zwischen Sperr- und Sättigungsbereich betrieben, er wirkt wie ein Ein/Aus-Schalter.
Im Verstärkerbetrieb arbeitet der Transistor im aktiven Bereich. Dazu wird ein fester Arbeitspunkt (AP) eingestellt, um ein lineares Verhalten zu gewährleisten.
Dieser Arbeitspunkt wird durch eine geeignete Vorspannung (Bias) festgelegt, häufig mit einem Basisspannungsteiler. Dadurch bleibt der Betrieb auch bei Temperaturänderungen stabil.
Aufbau des MOSFET
Der MOSFET (Metal-Oxide-Semiconductor Field-Effect Transistor) unterscheidet sich grundlegend vom Bipolartransistor. Beim N-Kanal-MOSFET besteht die Struktur aus einem p-dotierten Siliziumsubstrat, in das zwei stark n-dotierte Bereiche eingebracht sind: Source und Drain.
Zwischen Source und Drain befindet sich zunächst kein leitender Kanal. Erst durch eine geeignete Gate-Spannung wird im Halbleiter ein leitfähiger Kanal erzeugt.
Über dem Bereich zwischen Source und Drain liegt eine extrem dünne Isolierschicht aus Siliziumdioxid (SiO₂), das sogenannte Gate-Oxid. Darüber befindet sich die Gate-Elektrode. Diese Struktur aus Metall, Oxid und Halbleiter verleiht dem MOSFET seinen Namen.
Damit ein Strom fließen kann, muss die Gate-Source-Spannung eine bestimmte Schwellspannung \( U_{GS(th)} \) überschreiten. Erst dann bildet sich ein leitfähiger Kanal zwischen Source und Drain.
Querschnitt durch einen N-Kanal-MOSFET (Anreicherungstyp, vereinfacht)
Funktionsweise des MOSFET
Der MOSFET ist spannungsgesteuert: Die Gate-Source-Spannung \( U_{GS} \) erzeugt ein elektrisches Feld, das einen leitfähigen Kanal zwischen Source und Drain bildet oder wieder auflöst. Da das Gate durch eine Oxidschicht elektrisch isoliert ist, fließt praktisch kein Steuerstrom:
Dadurch wird die ansteuernde Schaltung nahezu nicht belastet – ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Bipolartransistor.
Schwellspannung und Kanalbildung
Beim N-Kanal-Anreicherungstyp existiert ohne Gate-Spannung kein Kanal. Erst wenn die Gate-Source-Spannung die Schwellspannung \( U_{th} \) überschreitet (typisch \( 1 \ldots 4\,\mathrm{V} \)), entsteht ein leitfähiger Kanal:
Betriebsbereiche
Drainstrom im Sättigungsbereich
Im idealisierten Modell ergibt sich der Drainstrom näherungsweise zu:
\( I_D \): Drainstrom · \( U_{GS} \): Gate-Source-Spannung · \( U_{th} \): Schwellspannung · \( k \): Bauelementparameter
Diese quadratische Abhängigkeit ist typisch für den MOSFET und unterscheidet ihn deutlich vom Bipolartransistor.
BJT vs. MOSFET
Beide Transistortypen erfüllen dieselben Grundaufgaben – Schalten und Verstärken. Aufgrund ihrer unterschiedlichen physikalischen Wirkprinzipien eignen sie sich jedoch für verschiedene Anwendungen:
| Merkmal | BJT | MOSFET |
|---|---|---|
| Steuerung | Stromgesteuert (\( I_B \)) | Spannungsgesteuert (\( U_{GS} \)) |
| Steuerstrom | Erforderlich (\( I_B \neq 0 \)) | Nahezu null (\( I_G \approx 0 \)) |
| Eingangsimpedanz | Mittel | Sehr hoch |
| Schaltgeschwindigkeit | Mittel | Hoch (kapazitiv begrenzt) |
| Rauschen | Günstig bei kleinen Signalen | Günstig bei hochohmigen Quellen |
| Leitverluste | Sättigungsspannung \( U_{CE(sat)} \) | Ohmscher Widerstand \( R_{DS(on)} \) |
| Temperaturverhalten | Thermisch kritisch (Runaway möglich) | Stabiler (positiver Temperaturkoeffizient) |
| Typische Anwendung | Analogverstärker, lineare Stufen | Schaltnetzteile, Digitaltechnik, ICs |
Temperatur:
Die Basis-Emitter-Spannung sinkt mit steigender Temperatur
um etwa \( -2\,\mathrm{mV/K} \).
Merksatz:
BJT → Strom steuert Strom
MOSFET → Spannung steuert Strom
In der digitalen Schaltungstechnik und in integrierten Schaltkreisen dominiert heute der MOSFET. Seine nahezu leistungslosen Steuereigenschaften und die hohe Integrationsdichte machen ihn zur Grundlage moderner Mikroprozessoren. Der Bipolartransistor bleibt insbesondere in analogen Verstärkerschaltungen von großer Bedeutung.
Transistor als Schalter
Im Schalterbetrieb arbeitet der Transistor nur in zwei Zuständen: Sperrbereich (aus) oder Sättigungsbereich (ein). Der lineare Bereich wird dabei möglichst schnell durchlaufen, um Verluste zu minimieren.
NPN-Transistor als Schalter
Ein typischer NPN-Schalter verbindet einen Verbraucher (z. B. LED oder Relais) zwischen Betriebsspannung und Kollektor. Der Emitter liegt auf Masse. Ein Basiswiderstand \( R_B \) begrenzt den Steuerstrom:
Damit der Transistor sicher in die Sättigung gelangt, wählt man den Basisstrom bewusst größer als notwendig. Statt \( I_B = \frac{I_C}{\beta} \) verwendet man eine erzwungene Stromverstärkung (forced β):
Dadurch ist sichergestellt, dass der Transistor vollständig durchschaltet und die Kollektor-Emitter-Spannung klein bleibt: \( U_{CE(sat)} \approx 0{,}1 \ldots 0{,}3\,\mathrm{V} \).
Transistoren als Schalter sind die Grundlage digitaler Schaltungen. In modernen integrierten Schaltkreisen wird diese Funktion jedoch überwiegend mit MOSFETs realisiert.
Merksatz: Ein Transistor als Schalter kennt nur zwei Zustände: aus (sperrt) oder ein (sättigt).
Transistor als Verstärker
Im Verstärkerbetrieb arbeitet der Transistor im aktiven (linearen) Bereich. Ein kleines Wechselspannungssignal am Eingang wird in ein deutlich größeres Ausgangssignal umgesetzt.
Die Spannungsverstärkung \( v_U \) eines einfachen Emitterverstärkers ergibt sich aus dem Kollektorwiderstand \( R_C \) und dem differentiellen Emitterwiderstand \( r_e \). Da sich \( r_e \) mit dem Arbeitspunktstrom ändert, ist auch die Verstärkung stromabhängig:
Der differentielle Emitterwiderstand hängt vom Arbeitspunktstrom ab:
Daraus ergibt sich näherungsweise der Eingangswiderstand der Emitterschaltung:
| Größe | Einheit | Bedeutung |
|---|---|---|
| \( r_{in} \) | Ω | Eingangswiderstand der Emitterschaltung |
| \( \beta \) | – | Stromverstärkung |
| \( r_e \) | Ω | Differentieller Emitterwiderstand |
| \( I_C \) / \( I_{C0} \) | A | Kollektorstrom bzw. Ruhekollektorstrom (Arbeitspunkt) |
Hinweis:
Das negative Vorzeichen der Spannungsverstärkung bedeutet eine Phasendrehung um 180°.
Die Beziehung \( r_e = \frac{U_T}{I_C} \) gilt nur im Kleinsignalbetrieb
(lineare Näherung um den Arbeitspunkt).
Merke: Der Emitterverstärker invertiert das Signal und liefert eine hohe Spannungsverstärkung.
Anwendungen
Grundschaltungen
Beim Bipolartransistor gibt es drei grundlegende Verstärkerschaltungen. Sie unterscheiden sich darin, welcher Anschluss als gemeinsamer Bezugspunkt für Ein- und Ausgang dient.
Hohe Spannungs- und Stromverstärkung, das Ausgangssignal ist um 180° phasenverschoben. Universell einsetzbar und die am häufigsten verwendete Verstärkerschaltung.
\( v_U \gg 1 \) · \( v_I \gg 1 \) · mittlerer Eingangswiderstand · hoher Ausgangswiderstand
Spannungsverstärkung etwa 1, aber hohe Stromverstärkung. Keine Phasenumkehr. Ideal als Impedanzwandler zwischen hochohmigen und niederohmigen Stufen.
\( v_U \approx 1 \) · \( v_I \gg 1 \) · hoher Eingangswiderstand · niedriger Ausgangswiderstand
Spannungsverstärkung möglich, aber Stromverstärkung etwa 1. Keine Phasenumkehr. Besonders geeignet für Hochfrequenzanwendungen aufgrund geringer Eingangskapazität.
\( v_U \gg 1 \) · \( v_I \approx 1 \) · niedriger Eingangswiderstand · hoher Ausgangswiderstand
Source-Schaltung → entspricht der Emitterschaltung (CE)
Drain-Schaltung → entspricht der Kollektorschaltung (CC)
Gate-Schaltung → entspricht der Basisschaltung (CB)
Merke:
Emitterschaltung → hohe Verstärkung
Kollektorschaltung → Impedanzanpassung
Basisschaltung → Hochfrequenz
Merksatz:
CE: Verstärkung · CC: Spannungsfolger · CB: HF
Leistungselektronik
Leistungstransistoren dienen zum Schalten und Steuern hoher Ströme und Spannungen. Für diese Anwendungen werden speziell optimierte Halbleiterbauelemente eingesetzt:
Sehr niedriger Einschaltwiderstand \( R_{DS(on)} \), hohe Schaltgeschwindigkeit. Ideal für Schaltnetzteile, DC-DC-Wandler und Motorsteuerungen.
Vereint die einfache, spannungsgesteuerte Ansteuerung des MOSFET mit den guten Hochstrom-Eigenschaften des Bipolartransistors. Typisch in Wechselrichtern, Frequenzumrichtern und industriellen Antrieben.
Zwei Bipolartransistoren in Kaskade → sehr hohe Gesamtverstärkung \( \beta_{\text{ges}} = \beta_1 \cdot \beta_2 \). Eingesetzt bei Relaisansteuerungen und in einfachen Leistungsstufen.
PWM – Pulsweitenmodulation
In der Leistungselektronik werden Transistoren häufig mit Pulsweitenmodulation (PWM) betrieben. Der Transistor schaltet dabei mit hoher Frequenz (typisch 1 … 100 kHz) zwischen Sperr- und leitendem Zustand. Die übertragene mittlere Leistung wird über das Tastverhältnis \( D \) gesteuert:
\( t_{\text{ein}} \): Einschaltzeit · \( T \): Periodendauer
Die mittlere Ausgangsspannung ergibt sich näherungsweise zu:
\( U_{\mathrm{avg}} \): mittlere Ausgangsspannung · \( U_{\mathrm{max}} \): maximale Spannung · \( D \): Tastverhältnis
Da der Transistor überwiegend in den verlustarmen Zuständen „ein“ oder „aus“ betrieben wird, erreichen PWM-Schaltungen sehr hohe Wirkungsgrade von typischerweise 90 … 98 %.
Verlustleistung
\( P \) [W]: Verlustleistung · \( U \) [V]: Spannung am Transistor · \( I \) [A]: Strom durch den Transistor
Merke:
PWM steuert Leistung nicht über die Spannungshöhe,
sondern über die Einschaltdauer.
Bedeutung in der Elektronik
Der Transistor gilt als eine der bedeutendsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts. Erst durch ihn wurde die Miniaturisierung elektronischer Schaltungen möglich – und damit die Entwicklung moderner Computer, Smartphones und digitaler Systeme.
Integrierte Schaltkreise (ICs) enthalten heute Millionen bis Milliarden von Transistoren auf einem einzigen Siliziumchip. Über viele Jahrzehnte folgte diese Entwicklung dem Mooreschen Gesetz: Die Anzahl der Transistoren pro Chip verdoppelt sich ungefähr alle zwei Jahre.
Neben der Digitaltechnik ist der Transistor auch in der Analogtechnik unverzichtbar – etwa in der Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Energieversorgung und in nahezu allen modernen technischen Systemen.
Der Transistor ist damit das grundlegende Schaltelement der Informationsgesellschaft.
Merke:
Ohne Transistoren gäbe es keine integrierten Schaltungen –
und damit keine moderne Elektronik.
Formelsammlung
Kompakte Übersicht der wichtigsten Zusammenhänge von Bipolartransistor (BJT) und MOSFET für Schalter- und Verstärkerbetrieb.
Bipolartransistor (BJT)
\( I_C \) [A]: Kollektorstrom · \( I_B \) [A]: Basisstrom · \( \beta \) [–]: Stromverstärkung (typ. 50 … 500)
\( I_E \) [A]: Emitterstrom
Basis-Emitter-Schwellspannung (Si-Transistor)
Kollektor-Emitter-Spannung im Sättigungsbereich
Verstärkerbetrieb (Emitterschaltung)
\( v_U \) [–]: Spannungsverstärkung · \( R_C \) [Ω]: Kollektorwiderstand · negatives Vorzeichen: Phasendrehung um 180°
\( r_e \) [Ω]: differentieller Emitterwiderstand · \( U_T \): Temperaturspannung · abhängig vom Arbeitspunktstrom
\( r_{in} \) [Ω]: Eingangswiderstand der Emitterschaltung
MOSFET
Kein Gleichstrom ins Gate (isoliert durch Oxid)
\( U_{GS} \) [V]: Gate-Source-Spannung · \( U_{th} \) [V]: Schwellspannung (typ. 1 … 4 V)
\( I_D \) [A]: Drainstrom · \( k \): Bauelementparameter · gültig im Sättigungsbereich
Schalterbetrieb
Basiswiderstand zur Strombegrenzung
PWM (Pulsweitenmodulation)
\( D \): Tastverhältnis · \( t_{\text{ein}} \) [s]: Einschaltzeit · \( T \) [s]: Periodendauer
\( U_{\mathrm{avg}} \) [V]: mittlere Ausgangsspannung
Merke:
BJT → Strom steuert Strom
MOSFET → Spannung steuert Strom
Zusammenfassung
Der Transistor ist das zentrale aktive Bauelement der Elektronik. Er steuert mit einem kleinen Signal einen deutlich größeren Strom und ermöglicht so die Grundfunktionen Schalten und Verstärken. Der Transistor ist ein elektronischer Schalter und Verstärker.
- BJT stromgesteuert (B, C, E) · \( I_C = \beta \cdot I_B \) · \( U_{BE} \approx 0{,}7\,\mathrm{V} \)
- MOSFET spannungsgesteuert (G, D, S) · \( I_G \approx 0 \) · \( U_{GS} > U_{th} \) → Kanal leitend
- Schalterbetrieb arbeitet zwischen Sperr- und leitendem Zustand
- Verstärkerbetrieb arbeitet im aktiven (linearen) Bereich
- Leistungselektronik Power-MOSFET und IGBT für hohe Leistungen · PWM zur effizienten Steuerung
- Bedeutung Grundbaustein aller integrierten Schaltungen und Basis moderner Elektronik
Merksatz:
Transistor = steuerbares Ventil für Strom
Titel: Transistor – Aufbau, Funktion und Anwendung
Druckdatum: 14.05.2026
Domain: www.lessat.net
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